Bobath

Gerade in den letzten Jahren hat sich die neurophysiologisch arbeitende Therapie nach Karel Bobath durch neue wissenschaftliche Untersuchungen weiterentwickelt. Entsprechend versuchen wir in unserer Praxis bei allen Patienten mit „Hemiplegie“ (Apoplex, Aneurysma, …) MS oder anderen neurologischen Krankheitsbildern gemäß neuester Erkentnisse zielorientiert zu arbeiten. Bei der Bobath-Therapie ist der Wille der Patienten „besser zu werden“ und „mitarbeiten zu wollen“ von großer Bedeutung, da alle neurologischen Krankheitsbilder primär von vielen Wiederholungen abhängig sind. Wir als Therapeuten unterstützen, helfen und regen an, um diese Ziele zu erreichen.

Es geht dabei nicht darum „Übungen“ oder „Gymnastik“ zu machen, sondern Aktivitäten in ihrem Sinnzusammenhang (alltagsbezogen – z.B. Sturzprophylaxe) aufzuschlüsseln und bei den Patienten wieder aufzuwecken. Zum Beispiel alltagsbezogenes Gehtraining auf der Treppe, Abbau von Hilfsmitteln (wie Rollstuhl und Stützen), Erarbeitung von Alltagsfunktionen im Hause um das größtmögliche Maß an Selbststädigkeit zu erwerben bzw zu erhalten.
Eine weitere Möglichkeit besteht in der „Spiegeltherapie“, die nicht nur zur Reduktion von Phantomschmerzen verwendet werden kann, sondern auch in der Funktionsregeneration von hemiplegischen Armen eingesetzt wird.

„KG-ZNS“ - Mit dieser Rezeptformulierung des Arztes werden bei uns alle neurologischen Krankheitsbilder (z.B. Hemiplegie, Para- und Tetraparese, Nervenlähmungen, Parkinson, MS u.v.m.) mit speziellen Behandlungstechniken (PNF, Bobath etc) behandelt, die nach der physiotherapeutischen Ausbildung zur Krankengymnastik neu und mit Abschlussprüfung dazu gelernt werden.